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Wir sind Preisträger des Bürgerpreises 2009 "für mich, für uns, für Bonn" Umwelt schützen - Zukunft sichern

 

Der Bürgerverein Limperich ist außerschulischer Partner mit seinem Projekt Weinberg bei der Schule der Zukunft
www.schule-der-zukunft.nrw.de

Wir bieten verschiedene Themen an rund um die Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Rufen Sie uns gerne an 0228 4299099, um weitere Informationen zu erhalten!

 

!!! Der Bürgerverein Limperich ist 100 Jahre alt !!!

Die Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum des Bürgervereins Limperich finden sie hier
 


                                                                                                                                                                   
                                                                                                                                        Foto Markus Krolla


Das Weinbergteam ist ausgezeichnet mit der
Ehrenurkunde des 12. Bonner Tags des Ehrenamtes 2007 der CDU Bonn !

 

 Der Bürgerverein Limperich ist Preisträger des Umweltpreises 2006
der Deutschen Post World Net und der Stadt Bonn !


 

Umweltschutz-Bürgerpreis geht nach Beuel und Limperich

(Von Dagmar Blesel im GA vom 12.05.2010)

Bonn. Der Bürgerpreis 2009 der Initiative "für mich, für uns, für Bonn" unter dem Motto "Umwelt schützen - Zukunft sichern" geht auf die schäl Sick. Die Stadt Bonn und die Sparkasse KölnBonn zeichneten am Dienstag zwei Beueler Projekte in der Kategorie "Alltagshelden" aus.

Auf den mit 4 500 Euro dotierten ersten Platz setzte eine Jury den Verein Naturfreundekinder mit ihrem 1000 Quadratmeter großen Garten an der Rheinaustraße. Seit 30 Jahren kümmert sich dort Monika Heimerzheim ehrenamtlich um den Verein und betreut Kinder und Jugendliche.

Der zweite Preis (1 500 Euro) geht an den Bürgerverein Limperich mit seinem Vorsitzenden Karl Wengenroth. Er und seine Helfer haben am Hang des Finkenbergs einen Weinberg angelegt. Zum ersten Mal hatten sie 2007 den Wein gekeltert.

In seiner Laudatio lobte Bürgermeister Helmut Joisten die Preisträger und deren Projekte, "die nicht nur für Umweltschutz stehen, sondern auch für Umweltbildung". Er betonte die Wichtigkeit der Pflege und die Wertschätzung der Natur; sie verrichteten Arbeit für die nächste Generation.

"Ohne freiwilliges Engagement kann nichts erhalten werden", sagte Joisten. Karl-Heinz Morschhaeuser von der Sparkasse betonte, wie sehr Alltagshelden Vorbildfunktionen erfüllen. "Sie finden kaum öffentliche Anerkennung, wirken lieber im Stillen." Aber sie seien wichtig, um andere zu ähnlichem Engagement anzuregen.

Joisten lobte die Arbeit der 1. Preisträgerin: "Sie betreut Kinder und Jugendliche, spielt und bastelt mit ihnen und bringt ihnen den Umgang mit der Natur näher." Zudem organisiere sie Stadtranderholungen. Der 1 000 Quadratmeter große Garten ist ein Erlebnisbereich mit Kleintieren, Sandkasten, Kräutergarten und vielem mehr.

Und was will Heimerzheim mit dem Geld machen? "Es gibt immer etwas zu reparieren", sagt sie. Die siebenjährige Alexandra hat eine genauere Vorstellung: Sie möchte, dass ein Schwimmteich angelegt wird, dagegen hätte Carolina gern noch ein paar mehr Hängematten: "Die sind cool."

Das Engagement des Limpericher Bürgervereins-Vorsitzenden Karl Wengenroth machte Joisten nicht nur am "passablen Geschmack, den der Wein haben soll", fest. Der Verein organisiere Vorträge und Führungen am Finkenberg, halte Kontakt zu Schulen und Kindergärten und habe den Umwelt- und Naturschutz immer fest im Blick.

 

 

 

                                                Maiansingen in Limperich

In Limperich war alles im grünen Bereich. Im wahrsten Sinne des Wortes. Zum ersten Mal feierte der Bürgerverein sein Maiansingen mitten in der Natur auf der Aussichtsplattform am Finkenberg. "Der Monat Mai läutet das Frühlingserwachen ein, und wir wollen dabei sein", sagte Karl Wengenroth vom Bürgerverein Limperich. Das sprießende Grün im Blick, gab der MGV Loreley sein Bestes. Mehr als 200 Gäste sangen mit. "Das ist einfach grandios", so Wengenroth. Der Verein sponserte den Gästen Speis und Trank. In dieser lockeren Atmosphäre interessierten sich viele Neubürger für Projekte und Aktivitäten des Vereins.
(von Rosa Alello im GA am 3.5.2010)

 

Foto Markus Krolla

 

100 Jahre Bürgerverein: Rekordbesuch beim Weinfest in Limperich
Mehr als 400 Besucher kamen auf den Finkenberg - Unbeschwerte Atmosphäre (von Telis Koukoullis im Schaufenster vom 30.9.2009)

Im Jahr seines 100-jährigen Jubiläums konnte sich der Bürgerverein Limperich am vergangenen Samstag bei traumhaftem Spätsommerwetter über mehr als 400 Besucher auf seinem Weinfest freuen.

"Herzlich willkommen auf und im fröhlichen Weinberg. An Ort und Stelle könnt ihr sehen und erleben, was unsere fleißigen Arbeiter in den letzten Jahren im Schweiße ihres Angesichts alles geschaffen haben. Die Spuren, die die Römer vor 1.700 Jahren hinterließen, wurden neu aufgenommen. Unser Projekt Weinberg kann sich sehen lassen und gilt im Umwelt- und Natur­schutz der Region als Vorzeigeobjekt", begrüßte Vorstandsmitglied Georg Dreher die Gäste auf dem Finkenberg.

In unbeschwerter Atmosphäre wurde so mancher gute Tropfen probiert und drei neue Mitglieder des Bürgervereins konnten sogar bei einer Tombola je eine Flasche der Hausmarke "Regent" gewinnen, um sich selbst von der Qualität des "Finkenbergers" zu überzeugen.

Am nächsten Sonntag, 4. Oktober, feiert der Bürgerverein Limperich sein 100-jähriges Bestehen noch einmal mit einem Festkommers ab 12 Uhr in der Heilig Kreuz Kirche, Kreuzherrenstraße. Im Anschluss ist ein geselliges Beisammensein im Pfarrheim geplant, zu dem alle Bürger herzlich eingeladen sind. Vorgestellt wird außerdem eine kostenlose Festschrift, die auf die vergangenen 100 Jahre in Limperich und das Engagement des Bürgervereins zurückblickt.

 

Den Umweltschutz immer im Auge

Bürgerverein Limperich feiert 100-jähriges Bestehen und bietet zum Nachlesen eine kostenlose Festschrift an (im GA von Frank Auffenberg am 6.10.2009)

60 Jahre Bundesrepublik, 20 Jahre Wiedervereinigung – Deutschland befindet sich mitten in Jubiläumsfesten. Doch nicht nur für die Bundesrepublik gibt es in diesem Jahr viele Gründe zum Feiern, auch in Limperich jährt sich die Gründung einer Institution, die das Ortsbild wie keine andere prägte – vor genau 100 Jahren taten sich eine Handvoll Männer zusammen, um in unruhigen Zeiten mit vereinten Kräften zum Wohle  der Gemeinschaft zu arbeiten. Sie riefen den Bürgerverein Limperich ins Leben.

Anlässlich des Jubiläums lud der knapp 200 Mitglieder starke Verein für Sonntagmorgen zu einem ökumenischem Gottesdienst mit anschließendem Festkommers in die Heilig-Kreuz-Kirche ein. „Der ökumenische Gedanke wird bei uns großgeschrieben. Wo sonst finden sich mit der evangelischen, der katholischen und der griechisch-orthodoxen Gemeinde drei Konfessionen, die so eng miteinander leben und arbeiten?“ sagte Karl Wengenroth, Vorsitzender des Bürgervereins.

Ganz im Sinne des Vereins befasste sich der evangelische Pfarrer Christoph Nicolai in seiner Predigt mit einem Schwerpunkt der Limpericher Bürgervereinsarbeit – dem Umweltschutz.

„Der Bürger kann sich nur in einer intakten Umwelt wohlfühlen“, sagte Wengenroth. „So ist es nicht verwunderlich, dass ein Großteil der Probleme, mit denen wir uns in den letzten Jahren beschäftigt haben, unsere Umwelt betreffen.“

Sorgten sich die Gründerväter des Vereins noch um den Bau der Siebengebirgsbahn – sie sollte für viele Limpericher ihr bisheriges landwirtschaftlich geprägtes Leben entscheidend verändern-, so ist es heute der Verkehrslärm der Königswinterer Straße oder das durch die Ansiedlung von immer mehr großem Konzernen entstanden und erst vor kurzem gelöste Parkraumproblem, das die Bürgervereins-Mitglieder umtreibt. Auch die Wiederbelebung des Finkenberges als nördlichster Weinberg des Siebengebirges ist dem unermüdlichen Einsatz des Bürgervereins zu verdanken.

Den Gründungsvätern sei es damals darum gegangen, gemeinsam mit vereinten Kräften zum wohle der Allgemeinheit zu wirken, so Wengenroth in der zum Jubiläum veröffentlichten Festschrift „Zwischen Rhein und finkenberg – Streiflichter“. „Wenn wir heute nach 100 Jahren Bilanz ziehen, dann können wir mit Dank und Genugtuung feststellen, dass das Samenkorn von damals aufgegangen ist und vielfältige Früchte trägt“, sagte er.

Auch von offizieller Seite wird die Arbeit geschätzt, wie am Erscheinen von städtischen Vertretern beim Festkommers zu erkennen war. Sowohl Stadtdirektor Volker Kregel als auch Umweltdezernent Rüdiger Wagner waren zum Gratulieren gekommen. Nur die Politik war mit dem Vorsitzenden des Umweltausschusses, Wolfgang Maiwaldt, dem Bundestagsabgeordneten Stephan Eisel  und der ehemaligen Europaabgeordneten Ruth Hieronymi (alle CDU)schwach vertreten. „Mit der Verwaltung arbeiten wir seit Jahren sehr gut zusammen. Für unsere Mitglieder war der Besuch und das Lob Wagners und Kregels wichtig und motivierend für die kommenden Aufgaben“, freute sich Wengenroth.

 

Foto Markus Krolla

 

                                                      Links

  Sehen Sie sich bitte unseren Flyer an:

 

[Besucherzähler]

Bürgerverein Limperich e.V.: Karl Wengenroth Königswinterer Str. 176  53227 Bonn  Tel. 0228 . 46 15 04