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Projekt Weinberg
 

Der Bürgerverein Limperich ist Preisträger des Bürgerpreises 2009
"für mich, für uns, für Bonn" Umwelt schützen - Zukunft sichern!


Der Bürgerverein Limperich ist Preisträger des Umweltpreises 2006
der Deutschen Post World Net und der Stadt Bonn !


Der Bürgerverein Limperich ist außerschulischer Partner mit seinem Projekt Weinberg bei der Schule der Zukunft www.schule-der-zukunft.nrw.de

Wir bieten verschiedene Themen an rund um die Bildung für nachhaltige Entwicklung. Rufen Sie uns gerne an 0228 42 99099, um weitere Informationen zu erhalten!

 

Termine des Projektes Weinberg:

Die Arbeitsgruppe Weinberg trifft sich jeden Donnerstag ab 9.30 Uhr zum Arbeitseinsatz im Weinberg.
Neue Aktivisten sind herzlich eingeladen und Willkommen!

 

 

Brasilianische Experten besuchen das Weinberg-Projekt

Drei Experten für Grünflächenmanagement und biologische Vielfalt aus Curitiba waren vom 4. bis 6. August zu Gast in Bonn. Die Brasilianer besuchten mehrere europäische Städte, um beste Beispiele zur Gestaltung von Plätzen und Parks zu besichtigen und Projekte zum Erhalt biologischer Vielfalt in der Stadt kennenzulernen.

Auf dem Programm stand auch ein Besuch des Limpericher Weinberges. Hier zeigten sich die brasilianischen Gäste beeindruckt vom ehrenamtlichen Engagement und der Kooperation mit der Stadt. Zufällig konnten die Gäste hier auch von Stadtdirektor Dr. Volker Kregel begrüßt werden, da der Vorstand des Bürgervereins Limperich an diesem Tag einen Abschiedsumtrunk für den scheidenden Stadtdirektor vorbereitet hatte.

 

 

 

Umweltschutz-Bürgerpreis geht nach Beuel und Limperich
(Von Dagmar Blesel im GA vom 12.05.2010)

Bonn. Der Bürgerpreis 2009 der Initiative "für mich, für uns, für Bonn" unter dem Motto "Umwelt schützen - Zukunft sichern" geht auf die schäl Sick. Die Stadt Bonn und die Sparkasse KölnBonn zeichneten am Dienstag zwei Beueler Projekte in der Kategorie "Alltagshelden" aus.

Auf den mit 4 500 Euro dotierten ersten Platz setzte eine Jury den Verein Naturfreundekinder mit ihrem 1000 Quadratmeter großen Garten an der Rheinaustraße. Seit 30 Jahren kümmert sich dort Monika Heimerzheim ehrenamtlich um den Verein und betreut Kinder und Jugendliche.

Der zweite Preis (1 500 Euro) geht an den Bürgerverein Limperich mit seinem Vorsitzenden Karl Wengenroth. Er und seine Helfer haben am Hang des Finkenbergs einen Weinberg angelegt. Zum ersten Mal hatten sie 2007 den Wein gekeltert.

In seiner Laudatio lobte Bürgermeister Helmut Joisten die Preisträger und deren Projekte, "die nicht nur für Umweltschutz stehen, sondern auch für Umweltbildung". Er betonte die Wichtigkeit der Pflege und die Wertschätzung der Natur; sie verrichteten Arbeit für die nächste Generation.

"Ohne freiwilliges Engagement kann nichts erhalten werden", sagte Joisten. Karl-Heinz Morschhaeuser von der Sparkasse betonte, wie sehr Alltagshelden Vorbildfunktionen erfüllen. "Sie finden kaum öffentliche Anerkennung, wirken lieber im Stillen." Aber sie seien wichtig, um andere zu ähnlichem Engagement anzuregen.

Joisten lobte die Arbeit der 1. Preisträgerin: "Sie betreut Kinder und Jugendliche, spielt und bastelt mit ihnen und bringt ihnen den Umgang mit der Natur näher." Zudem organisiere sie Stadtranderholungen. Der 1 000 Quadratmeter große Garten ist ein Erlebnisbereich mit Kleintieren, Sandkasten, Kräutergarten und vielem mehr.

Und was will Heimerzheim mit dem Geld machen? "Es gibt immer etwas zu reparieren", sagt sie. Die siebenjährige Alexandra hat eine genauere Vorstellung: Sie möchte, dass ein Schwimmteich angelegt wird, dagegen hätte Carolina gern noch ein paar mehr Hängematten: "Die sind cool."

Das Engagement des Limpericher Bürgervereins-Vorsitzenden Karl Wengenroth machte Joisten nicht nur am "passablen Geschmack, den der Wein haben soll", fest. Der Verein organisiere Vorträge und Führungen am Finkenberg, halte Kontakt zu Schulen und Kindergärten und habe den Umwelt- und Naturschutz immer fest im Blick.

 

 

Mitglieder des Bürgervereins haben am Finkenberg-Rundweg eine Panorama-Plattform geschaffen
(Von Anja Tydecks im GA am 21.02.2009)

Morgennebel hängt wie Zuckerwatte über den Hügeln des Siebengebirges. Die Ramersdorfer Kommende hat die Größe eines Spielzeughauses, über dem Schneeflocken träge durch die Luft segeln

Und als die Sonne ein paar Strahlen auf die schääl Sick herab schickt, glitzern die Dächer LiKüRas, als lägen Edelsteine auf ihren Schindeln. Was für ein Landschaftsjuwel, denkt der Spaziergänger unwillkürlich, wenn er auf der neuen Holzbank über dem Finkenberg-Rundweg rastet.

Einsam ist das Idyll allerdings nicht an diesem Februarmorgen. Schon dringt ein Knurren aus dem Unterholz, wo zwei Jack Russell Terrier um einen Ast streiten. Die dazu gehörenden Menschen haben etwas zu Feiern.

Mit Wein stoßen neun Männer des Limpericher Bürgervereins auf die neue Errungenschaft an. Binnen weniger Wochen haben Vereinsmit-glieder den Ort von einer Wildnis in einen lieblichen Aussichtsposten verwandelt.

Telefonate mit der Stadtverwaltung und Stadtförster Stephan Mense hatten den Weg zu der Verschönerungsaktion geebnet, bevor Hans Prill und Klaus Döen aus dem Bürgerverein eine Schneise ins Gebüsch schlugen. Mit Kettensägen rückten sie Dornenranken und Kirschen zu Leibe - um eine herrliche Aussicht frei zu schneiden.

Bis zum Horizont kann man bei klarem Himmel jetzt sehen, schwärmt Döen. Eine Oase der Ruhe sei die von der Stadt gestiftete Holzbank - auch für gestresste Küdinghovener, merkt Vereinsvorsitzender Karl Wengenroth an und lacht.

Das dortige Foveaux-Häuschen mit seiner Top-Lage am höchsten Punkt des Ennertplateaus berge ja nach wie vor den Nachteil des Wildwuchses. Wo einst der Fabrikant Heinrich Josef Foveaux das schmucke kleine Häuschen mit dem Dreiecksgiebel errichten ließ, verbaut längst eine Wand aus Gestrüpp, Ahorn und Akazien den Blick über Rheintal und Siebengebirge.

Von der Rheinromantik, die seine Zeitgenossen ins Schwärmen brachte, ist nichts mehr zu spüren. "Genussvoll kann man hier die Natur in der Urbanität erleben", sagt Wengenroth, lässt den Blick Richtung der T-Mobile-Gebäude wandern und fügt augenzwinkernd hinzu: "Dies ist eine Alternative zum Siebengebirge."

Warum also zur Naherholung weiter als nötig in die Ferne schweifen? Die Artenvielfalt in Limperich beispielsweise bringt Naturfreunde in Verzückung - vor allem im Sommer, wenn Scabiosen in Weinberg und Brache sprießen und Mauereidechsen auf den Terrassen sitzen. Und mit der Burg Limperich stünde hier eine Kulturstätte, deren stattliches Alter dem der Drachenfels-Ruine gleiche.

Mit herrlicher Aussicht auf das Siebengebirge bleiben die Vereinsmitglieder jetzt noch lieber in Limperich: "Zumal in der Diskussion um einen Nationalpark Siebengebirge ohnehin keiner mehr durchblickt."

 

 

Klicken Sie sich durch unsere weitere Aktivitäten:

Das Weinfest 2007
(Berichte im General Anzeiger und im Schaufenster)

Ein Lob aus Düsseldorf fürs Bürgerengagement
(von Isabel Klotz im General-Anzeiger vom 10.5.2007)

Das Weinfest 2005
(Berichte im General Anzeiger am 11. Oktober 2005 und im Schaufenster am 19. Oktober 2005)

Neue Terrassen für Wein und Milchsterne
(von Walter Schmidt in GEO 09 September 2005, Beilage GEO das Magazin zum Tag der Artenvielfalt, S. 8-9 www.geo.de)

Spätburgunder Regent, pilzresistent
(von Hagen Haas im General Anzeiger am 13. Oktober 2004)

Bürgerverein Limperich im Arbeitseinsatz
(von Isabelle Dominique Klarenaar im Schaufenster Bonn vom 11.August 2004)

Neuanfang im Wingert am Finkenberg
Bürgerverein Limperich hat mit der Pflege des alten Weinbergs begonnen - Mitstreiter gesucht
(von Georg Dreher in der Bonner Rundschau am 24. Juli 2004)

Weinanbau hat auch mit Ortsgeschichte zu tun
(
Von Ann-Kathrin Akalin im General Anzeiger am 9. Juni  2004)
 

 

 Weinberg-Fotos aus den Jahren 2005 - 2010

Die Fotos wurden uns freundlicherweise von Herrn Klaus Döen zur Verfügung gestellt  
 

 

 

 



 

 

Bürgerverein Limperich e.V.: Karl Wengenroth Königswinterer Str. 176  53227 Bonn  Tel. 0228 . 46 15 04