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Bald ziert ein Fahnenmast den Hexentanzplatz
Bilanz: Der Bürgerverein Limperich präsentiert sich im Internet. Die Verkehrsinseln auf der Kreuzherrenstraße soll beseitigt werden. Bessere Säuberung des Finkenbergs nach Begehung.
Von Silke,Elbern im General Anzeiger 28./29. 02. 2004
LIMPERICH. Das Jahr ist noch jung und doch hat der Bürgerverein Limperich schon die erste positive Meldung zu verkünden "Wir haben von der Verwaltung die Genehmigung erhalten, am Hextanzplatz auf dem Finkenberg einen Fahnenmast aufzustellen", freut sich Hans-Heinz Schneider, Vorsitzender des Bürgervereins. Der Aussichtsplatz am ehemaligen Weinberg sei bei Spaziergängern sehr beliebt und werde durch den Fahnenmast optisch aufgewertet
Im vergangenen Jahr haben sich die. Limpericher einige Neuerungen einfallen lassen. So gibt es dank dem Tandem aktiver Beisitzer Herrn Weber-Kölln und Schatzmeister Herrn Deiters unter www.limperich.de eine eigene Homepage für die Ortschaft. "Wir stellen den Bürgerverein vor, zeigen historische Fotos und bieten eine Übersicht über Limpericher Aktivitäten", sagt Schneider.
Experimentiert hat der Bürgerverein auch mit seinem Briefkopf: Wer künftig ein Schreiben bekommt, sieht da auf den Finkenberg mit der früheren Terrassen Gaststätte.
Erfolgreich ist die Idee eines "jour fixe" angelaufen. "Wir haben einen Weg gesucht, mit den Bürgern in ständige Kommunikation zu treten", sagt Schneider. Bei den Treffen in der Gaststätte Gambrinus, gehe es um Limpericher Themen - ohne Tagesordnung, Redner oder Tabus.
Weniger erfolgreich verlief der Versuch Schneiders, auf der Jahreshauptversammlung einen neuen Vorsitzenden zu finden. "Ich war redlich bemüht, aber es war nichts zu machen", meint Schneider schmunzelnd. Seit über 20 Jahren lenkt er die Geschicke des Vereins, dem 120 Mitglieder angehören. "Natürlich ist mir die Arbeit ans Herz gewachsen, aber trotzdem wäre ein Nachfolger nicht schlecht", resümiert Schneider, der an eine Wunschliste der Bürger erinnert:
"Die Bürger hätten gerne in der Rheinaue Toiletten." Außerdem warteten die Bürger auf die Beseitigung der Verkehrsinseln auf der Kreuzherrenstraße: "Wir haben die Zusage der Parteien, und immerhin ist Kommunalwahljahr. "Ein Dorn im Auge sei vielen Bürgern auch der untere Teil der Kreuzherrenstraße an der Linde. "Durch die parkenden Autos ist sie eigentlich nur einseitig befahrbar, dabei haben die Anwohner hinter den Häusern genug Parkplätze", kritisiert Schneider. In Sachen Broichstraße und Gebrauchtwagenhändler hat der Verein einen Bürgerantrag gestellt, nach dem die gewerbliche Nutzung des Straßenraumes und des Gehwegs auf Dauer verboten werden soll. Denn das Problem seien nicht die Falschparker, sondern "die ständige Ausweitung der gewerblich genutzten Flächen über die Betriebsgrundstücke der Anlieger-Firmen hinaus auf den Straßenraum", heißt es in dem Antrag.
Für den Bürgerverein sei es außerdem nicht hinnehmbar, dass die Firmen zum Finkenberg hin Müll und Autoteile ablagerten. Schneider zeigt sich empört: "Immerhin haben wir hier ein Landschaftsschutzgebiet. "Und genau durch selbiges wanderte der Bürgerverein im März vergangenen Jahres mit Vertretern der Stadt.
"Wir haben uns die Begehung gewünscht, da wir unter anderem mit der Säuberung des Gebietes durch die Stadt nicht zufrieden waren." Seitdem, so Schneider, habe sich die Situation gebessert., Das Grünflächenamt riss als Folgemaßnahme auch. den völlig demolierten Pavillon ab. Froh wäre der Bürgerverein noch über ein neues Konzept mit Hinweistafeln auf dem Finkenberg. Schneider: "Für ein Naherholungsgebiet muss man auch etwas tun."
Bürgerverein Limperich e.V.: Jürgen Weber-Kölln Küdinghovener Str. 138 53227 Bonn Tel. 0228 . 4299 099